TSF-01 Pandora
Weitere Optionen
Die Pandora-Klasse ist eine Schiffsklasse des Stellar Corps. Sie verbindet die Feuerkraft und Schutzsysteme eines schweren Großkreuzers mit Fähigkeiten für Langstrecken-, Forschungs-, Versorgungs- und Kolonieeinsätze.
Das erste Schiff der Klasse ist die SCS Vanguard mit der Typkennung TSF-01. Insgesamt sind drei Kreuzer der Pandora-Klasse vorgesehen.
Grunddaten
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Klasse | Pandora-Klasse |
| Typkennung | TSF |
| Schiffstyp | Schwerer Multifunktions- / Großkreuzer |
| Länge | 405 m |
| Breite | 193,7 m |
| Höhe | 143,4 m |
| Hauptdecks | 4 |
| Primärprofil | Flaggschiff, Langstreckeneinsatz, Forschung, Versorgung und Kolonieeinsatz |
| Bewaffnung | Mehrere Plasmabatterien; 8 Torpedoschächte |
Bekannte Schiffe der Klasse
| Typkennung | Schiffsname | Einordnung |
|---|---|---|
| TSF-01 | SCS Vanguard | Erstes Schiff der Pandora-Klasse; Flaggschiff und im aktiven Einsatz |
| TSF-02 | Name unbekannt | Zweites Schiff der Pandora-Klasse; befindet sich im Bau |
Ein drittes Schiff der Pandora-Klasse ist vorgesehen. Weitere Angaben zu dieser Einheit sind bislang nicht bekannt.
Schiffsstruktur und äußere Form
Die Schiffe der Pandora-Klasse besitzen eine Länge von 405 Metern, eine maximale Breite von 193,7 Metern und eine Höhe von 143,4 Metern.
Die äußere Form wird durch einen breiten, hammerhaiartigen Brückenkopf geprägt. Dahinter führt ein etwa vierzig Meter langer Hals schräg nach hinten und oben in den deutlich größeren ovalen Hauptkörper.
Der Hauptkörper besitzt einen ovalen Querschnitt und ist in vier Hauptdecks gegliedert.
An der Oberseite des Übergangs zwischen Hals und Hauptkörper befinden sich vordere Flügelstrukturen, die sich nach unten wölben. Weiter hinten liegen größere, ebenfalls nach unten gebogene Flügelpaare.
In den vorderen Flügelstrukturen befinden sich Plasmawaffen und Torpedoschächte. Weitere Plasmawaffen sind am vorderen Brückenbereich, am Heck und seitlich an den hinteren Flügeln angeordnet.
Am Heck treten vier trichterförmige Antriebsauslässe aus dem Rumpf. Ihre blauen Leuchtringe gehören zu den auffälligen äußeren Merkmalen der Klasse.
Die Außenhülle ist dunkel, matt und metallisch gehalten und besitzt einen Graphit- beziehungsweise Titanlook.
Brücke und Kommandobereich
Die Brücke liegt im hammerhaiartigen Kopf des Schiffs auf Höhe von Deck 2.
Sie besitzt keine Außenfenster. Die Außenansicht wird über einen großen Hauptmonitor dargestellt, der von externen Sensorarrays, taktischen Kameras und Scannerfeldern gespeist wird.
Die Brücke der SCS Vanguard umfasst etwa 40 Quadratmeter.
In ihrer Mitte befindet sich der Platz des Captains. Rechts davon liegt der Platz des Commanders, links der Platz des Zweiten Offiziers.
Vor dem Hauptmonitor befindet sich der Pilotensitz mit Steuerpult. Links versetzt liegt die taktische Konsole des Sicherheitsoffiziers.
Im hinteren rechten Bereich befinden sich Multifunktionspanels für Wissenschaft, Technik und weitere Fachbereiche. An der linken Wand stehen Sitzmöglichkeiten für Gäste und Beobachter.
Das Büro des Captains befindet sich unmittelbar neben der Brücke. Zwei hintere Türen verbinden den Brückenbereich mit der Halssektion.
Deckstruktur
Der ovale Hauptkörper der SCS Vanguard ist in vier Hauptdecks gegliedert.
Deck 1 – Wissenschaft, Medizin, Erholung und Versorgung
Deck 1 ist das oberste Hauptdeck des ovalen Rumpfes.
Hier befinden sich unter anderem:
- Sternenstube
- Wissenschaftslabor
- Krankenstation
- Analysezentrum
- Fitnessbereich
- hydroponischer Garten
Die Sternenstube dient als Aufenthalts- und Erholungsbereich während längerer Einsätze.
Die Krankenstation umfasst etwa fünfzig Quadratmeter und verfügt über:
- 36 Biobetten
- 3 Intensivbetten
- einen Operationsbereich
- das Büro der Chefärztin
Deck 2 – Quartiere und Familienbereiche
Deck 2 beherbergt die Mannschaftsquartiere und Familienquartiere.
Neben klassischen Crewquartieren verfügt die Vanguard damit auch über Wohnbereiche für Lebensgefährten und Familien mit Kindern.
Die Pioniere und Kolonisten sind hiervon räumlich getrennt und verfügen über einen eigenen Koloniebereich mit Siedlermodulen.
Deck 3 – Freizeit, Schule und Kindergarten
Deck 3 enthält Freizeitbereiche sowie Einrichtungen für:
- Schule
- Kindergarten
- weitere Freizeitangebote
Der Bereich ist auf den längerfristigen Aufenthalt von Familien an Bord ausgelegt, bleibt jedoch Teil des militärisch organisierten Schiffsbetriebs.
Deck 4 – Maschinenraum, Antrieb und Waffentechnik
Deck 4 bildet den technischen Kern der Vanguard.
Hier befinden sich unter anderem:
- Maschinenraum
- Antriebssysteme
- Waffenkammer
- Schildmodulation
- wesentliche Bereiche der Energieverteilung
Koloniebereich und Siedlermodule
Die SCS Vanguard besitzt einen eigenen Koloniebereich für die mitgeführten Pioniere und Kolonisten.
Der Zugang erfolgt über den hinteren Bereich von Deck 1. Von dort führt ein weiterer Schräglift in den Koloniebereich.
Dieser befindet sich am unteren Ende der massiven, nach unten gewölbten Flügelstrukturen.
Dort liegen die Siedlermodule, die als Wohnmodule für die Pioniere dienen.
Im Rahmen eines Kolonieeinsatzes können Teile dieser Wohnmodule auf die Oberfläche eines geeigneten Planeten gebracht werden. Ein Teil der Module kann dort verbleiben und in die entstehende Siedlung integriert werden.
Besatzung und Pioniere
Für die erste Mission der SCS Vanguard sind insgesamt 864 Menschen vorgesehen.
Davon entfallen 346 Personen auf die Crew sowie Lebensgefährten und Familien mit Kindern.
Der übrige Teil besteht aus Pionieren, deren Aufgabe darin besteht, auf geeigneten fremden Planeten neue Kolonien zu errichten.
Die Mannschafts- und Familienquartiere befinden sich auf Deck 2. Die Pioniere verfügen über den davon getrennten Koloniebereich mit den Siedlermodulen.
Plasmastream-Antrieb
Die SCS Vanguard verwendet ein Plasmastream-Antriebssystem des Modelljahres 2201.
Es handelt sich um ein Hybrid-Plasmasystem, das intern erzeugtes Plasma aus dem Fusionsreaktor mit extern zugeführtem Primärplasma kombinieren kann.
Zu den bekannten Komponenten gehören:
- dreiteilige Plasmakammer
- rotierende Kopplung
- Brennkammer
- Hybridmagnetkonverter
- Kernfeldstabilisator
- Veritas-Array
Der Hybridmagnetkonverter fokussiert und stabilisiert das Plasma. Anschließend wird es durch die vier trichterförmigen Heckauslässe geleitet.
Kernfeldstabilisator und Veritas-Array dienen der Stabilisierung von Raumverdrängung, Gravitation und Trägheit bei hohen Geschwindigkeiten.
Bewaffnung
Die Pandora-Klasse verfügt über mehrere Plasmabatterien und Torpedoschächte.
Plasmawaffen befinden sich:
- an den vorderen Flügeln
- am vorderen Brückenbereich
- am Heck
- seitlich an den hinteren Flügeln
Die insgesamt acht Torpedoschächte befinden sich im vorderen Bereich des Schiffs.
Jeweils vier Schächte liegen auf der linken und auf der rechten Seite.
Schutzsysteme
Die SCS Vanguard verwendet einen Aetherfeld-Resonanzschirm als adaptives Schutzschild.
Das System arbeitet mit Quantenresonanzen und subräumlichen Energiefeldern und erzeugt ein multidimensionales Schutzfeld.
Dieses kann Energieimpulse, Strahlung und kinetische Angriffe ablenken, streuen oder teilweise absorbieren.
Das Schutzfeld kann gezielt an bestimmten Bereichen des Schiffs verstärkt werden.
Intelligente virtuelle Präsenz
Die SCS Vanguard verfügt über eine Intelligente virtuelle Präsenz, kurz IVP.
Sie ist in die Schiffssysteme eingebettet und unterstützt unter anderem:
- Brücke und Kommando
- Technik
- Medizin
- Navigation
- Forschung
- taktische Lagebewertung
Die IVP kann über Konsolen, Hologramme und persönliche Kommunikationsgeräte mit der Besatzung interagieren.
Sie ist lernfähig, kontextsensitiv und kann Notfallszenarien autonom verwalten.
Alarm- und Lichtsystem
Die SCS Vanguard besitzt ein einheitliches globales Alarmprotokoll.
Der Grundsatz lautet:
Ein Schiff. Eine Lage. Ein Alarmbild.
Eine ausgelöste Alarmstufe gilt gleichzeitig für das gesamte Schiff. Lokale Bereiche können zusätzliche Informationen anzeigen, verändern die globale Alarmstufe jedoch nicht.
| Alarmstufe | Bedeutung | Lichtbild | Tonsignal |
|---|---|---|---|
| Weiß | Normalbetrieb | Neutralweiß | Kein Ton |
| Blau | Bereitschaft / taktische Vorspannung | Dämpfendes Blau | Soft-Impuls |
| Gelb | Erhöhte Bereitschaft, keine Waffen aktiv | Taktisches Blau | Ein kurzer Impuls |
| Rot | Kampfhandlung / Verteidigung aktiv | Rotes Alarmlicht | Dauerhaft oder pulsierend |
| Schwarz | Isolation / Kommunikationssperre | Kein Licht / Notbeleuchtung | Kein Ton |
Die Alarmstufe Gelb wird nicht durch gelbes Licht dargestellt. Die optische Darstellung erfolgt durch taktisches Blau.
Entwicklung der Klasse
Die Pandora-Klasse ist als Baureihe von insgesamt drei Kreuzern vorgesehen.
Die SCS Vanguard mit der Typkennung TSF-01 ist das erste Schiff der Klasse und befindet sich im aktiven Einsatz.
Die TSF-02 befindet sich in Band 1 noch im Bau. Ein Schiffsname ist zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.
Durch technische und biologische Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit den Virellianern konnte der vorgesehene Konstruktionszyklus verkürzt werden. Für die TSF-02 wird gegen Ende von Band 1 eine voraussichtliche Bauzeit von etwa zwei Jahren genannt.
Klassenzuordnung
Die technischen Grundabmessungen und die grundlegende Rumpfkonstruktion gelten für die gesamte Pandora-Klasse.
TSF bezeichnet die Typkennung der Baureihe. Die nachfolgende Nummer kennzeichnet die jeweilige Einheit.
Die SCS Vanguard trägt die Typkennung TSF-01 und ist das erste Schiff der Pandora-Klasse.