B-23 Corvus
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Die B-23 Corvus ist ein einsitziger Raumüberlegenheits- und Mehrzweckjäger des Stellar Corps. Sie wurde als direkte Weiterentwicklung der B-22 Aquila entwickelt und stellt einen modernen Standard- und Hochleistungsraumjäger des Stellar Corps dar.
Gegenüber der B-22 Aquila ist die B-23 größer und verfügt über eine höhere Reichweite, leistungsfähigere Schutz- und Sensorsysteme sowie größere technische Reserven. Gleichzeitig bleibt sie als kompakter Einmannjäger ausgelegt.
Grunddaten
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Bezeichnung | B-23 Corvus |
| Typkennung | B-23 |
| Betreiber | Stellar Corps / Vereinigte Verteidigungsstreitkräfte Terras |
| Fahrzeugart | Einsitziger Raumüberlegenheits- und Mehrzweckjäger |
| Besatzung | 1 Pilotin oder Pilot |
| Länge | 20,5 m |
| Breite | 14,5 m |
| Höhe | 4,1 m |
| Bewaffnung | 2 seitlich integrierte Plasmakanonen; gelenkte Raketen |
| Vorgänger | B-22 Aquila |
Rumpf, Cockpit und Langzeitauslegung
Die B-23 Corvus besitzt eine flache militärische Jägerzelle mit ausgeprägter Flügelgeometrie.
In Größe und Form erinnert die Konstruktion an Stealth-Flugzeuge des frühen 21. Jahrhunderts, ist jedoch vollständig für den Einsatz im Weltraum und innerhalb planetarer Atmosphären ausgelegt.
Die gesamte Maschine wird von einer einzelnen Person geflogen.
Der zusätzliche Bauraum gegenüber der B-22 Aquila wird nicht primär für zusätzliche Bewaffnung verwendet. Stattdessen schafft er zusätzliche Reserven für:
- Energieversorgung
- Lebenserhaltung
- Sensorik
- Schildtechnik
- Langstreckenausrüstung
Eine B-23 Corvus kann ihre Pilotin oder ihren Piloten im regulären Missionsprofil bis zu zwanzig Tage autark versorgen.
Antrieb und Flugprofil
Die B-23 verwendet eine fortgeschrittene Magnetfeldantriebstechnologie in Verbindung mit leistungsfähigen Jägertriebwerken.
Sie kann zwischen planetarer Atmosphäre und offenem Weltraum wechseln und ist für vertikale Start- und Landemanöver ausgelegt.
Dadurch benötigt die B-23 keine klassische Startbahn.
Zu ihrem Einsatzprofil gehören:
- Weltraumflug
- atmosphärischer Flug
- atmosphärischer Tiefflug
- Senkrechtstart und -landung
- Raumkampf
- Langstreckenoperationen
Reichweite und Transit
Für eine frühe Serienkonfiguration ist die Strecke zwischen Erde und Saturn mit einer Flugzeit von ungefähr sechs Tagen als Referenz belegt.
Die B-23 verfügt über Autopilotfunktionen, die die Pilotin oder den Piloten während längerer Transitphasen entlasten.
Dadurch sind auch längere autonome Einsätze mit nur einer Person an Bord möglich.
Manövrierfähigkeit
Die B-23 Corvus ist auf schnelle Richtungswechsel, harte Roll- und Ausweichmanöver sowie kurze Reaktionszeiten im Nahbereich ausgelegt.
Senkrechtstart, atmosphärischer Tiefflug und Raumkampf gehören zum selben grundlegenden Einsatzprofil.
Bewaffnung
Die B-23 entwickelt das Bewaffnungskonzept der B-22 Aquila weiter.
Dabei wird die Waffenanordnung verändert und mit modernerer Zielerfassung, höherer Energieverfügbarkeit und verbesserten Feuerleitprofilen kombiniert.
Plasmakanonen
Die Primärbewaffnung besteht aus zwei seitlich integrierten Plasmakanonen.
Sie werden im Raumkampf für schnelle Feuerstöße gegen Jäger sowie leichte bis mittlere Ziele eingesetzt.
Die Plasmakanonen können außerdem bei Bodenangriffen gegen befestigte oder mobile Ziele eingesetzt werden.
Lenkwaffen
Zusätzlich verfügt die B-23 über gelenkte Raketen.
Diese ergänzen die Plasmakanonen insbesondere gegen:
- weiter entfernte Ziele
- stark manövrierende Gegner
- Bodenziele
- Punktziele
Die genaue Anzahl der mitgeführten Raketen ist nicht festgelegt.
Schutz und Überlebensfähigkeit
Die B-23 Corvus besitzt einen leistungsfähigen Jägerschutzschirm, eine belastbare militärische Außenstruktur und redundante Notfallsysteme.
Treffer durch gegnerische Plasmakanonen können durch den Schutzschirm abgefangen werden, solange ausreichend Schildenergie und Hüllenintegrität vorhanden sind.
Die B-23 ist jedoch kein schwer gepanzerter Bomber.
Ihre Überlebensfähigkeit beruht vor allem auf:
- Geschwindigkeit
- Manövrierfähigkeit
- Schildmanagement
- Formationsflug
Sensorik, Flugcomputer und Autopilot
Der Flugcomputer der B-23 bündelt:
- Navigation
- Zielerfassung
- Triebwerkskontrolle
- taktische Daten
Ein Autopilot kann die Steuerung während längerer Transitphasen übernehmen und die einzelne Pilotin oder den einzelnen Piloten entlasten.
Die B-23 ist außerdem in die taktischen Daten- und Kommunikationsnetze ihres Trägerschiffs eingebunden.
Dadurch können mehrere Maschinen innerhalb eines Schwarms Ziel- und Lageinformationen laufend synchronisieren.
Einsatz auf der Pandora-Klasse
Die Pandora-Klasse ist auf einen regulären Bestand von 25 B-23 Corvus ausgelegt.
Davon bilden 24 Maschinen sechs Schwärme zu jeweils vier Jägern.
Eine zusätzliche Maschine wird außerhalb der regulären Schwarmnummerierung geführt und kann als Führungs- beziehungsweise Commander-Jäger eingesetzt werden.
Der Jägerbetrieb ist vom Betrieb der MT-03 Sirius Delta getrennt organisiert.
Schiffe der Pandora-Klasse können ihre B-23-Staffel betreiben und gleichzeitig mindestens sechs Sirius-Delta-Shuttles mitführen.
Bekannte individuelle Maschinen
| Kennung | Name | Einordnung |
|---|---|---|
| SCS 7762 | BlackArrow | Persönliche B-23 Corvus von Eric von Bargen |
Der BlackArrow ist der individuelle Name der Maschine mit der Kennung SCS 7762 und keine eigene Modellbezeichnung.
Entwicklung gegenüber der B-22 Aquila
Die B-23 Corvus stellt die Weiterentwicklung der zweisitzigen B-22 Aquila dar.
| Merkmal | Entwicklung |
|---|---|
| Besatzung | B-22: 2 Besatzungsmitglieder; B-23: 1 Pilotin oder Pilot |
| Bewaffnung | B-22: 1 Bug-Plasmakanone; B-23: 2 seitliche Plasmakanonen; beide verwenden gelenkte Raketen |
| Rumpf | B-23 größer und mit mehr internem Volumen |
| Schutz | B-23 mit höheren Schild- und Energiereserven |
| Sensorik | B-23 mit leistungsfähigeren und moderneren Systemen |
| Langzeiteinsatz | B-23 für deutlich längere autonome Missionen ausgelegt |
| Flottenrolle | B-23 löst die B-22 als modernen Standardjäger ab |
Die Weiterentwicklung konzentriert sich insbesondere auf Reichweite, Energieversorgung, Schildleistung, Sensorik und Langzeittauglichkeit.