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Gründung von Heaven Eins

Aus Vanguard-Datenbank

Die Gründung von Heaven Eins bezeichnet die Errichtung der ersten menschlichen Kolonie außerhalb des Sol-Systems während der ersten Mission der SCS Vanguard.

Nachdem die SCS Vanguard im TRAPPIST-1-System einen für menschliches Leben geeigneten Planeten entdeckt und mehrfach untersucht hatte, begann die Besatzung mit der Vorbereitung einer dauerhaften Siedlung. Die dafür benötigten Wohn- und Infrastrukturmodule wurden direkt von der Vanguard auf die Oberfläche gebracht.

In der ersten Kolonisationsphase wurden hundert Kolonisten auf dem Planeten angesiedelt. Die Errichtung verlief ohne Ausfälle oder Zwischenfälle. Heaven Eins entwickelte sich dadurch zum ersten stabilen menschlichen Standbein außerhalb des Sol-Systems.

Erste Mission der SCS Vanguard

Grunddaten

Kolonie
Heaven Eins
Kolonialverwalter
Voss
Erste Kolonisationsphase
100 Kolonisten
Herkunft der Infrastruktur
Kolonialisierungs- und Siedlungsmodule der SCS Vanguard
Standort
TRAPPIST-1-System
Bedeutung
erste menschliche Kolonie außerhalb des Sol-Systems

Entdeckung des Planeten

Nach ihrer Ankunft im TRAPPIST-1-System beginnt die Vanguard mit der systematischen Untersuchung der dortigen Planeten.

Bei einem der untersuchten Planeten zeigen die ersten Sensorwerte ausgesprochen günstige Bedingungen.

Die Atmosphäre ist stickstoff- und sauerstoffbasiert und weist nur geringe Abweichungen von irdischen Verhältnissen auf. Die Temperaturzonen sind stabil, ein Magnetfeld ist vorhanden und verschiedene atmosphärische Bestandteile weisen auf biologische Aktivität hin.

Gleichzeitig werden keine orbitalen Strukturen, kein technisches Rauschen und zunächst keine Hinweise auf eine technologische Zivilisation festgestellt.

Erste Oberflächenmission

Captain Holk Jaron ordnet eine erste bemannte Untersuchung der Oberfläche an.

An der Mission nehmen neben Holk unter anderem teil:

Eric begleitet das Außenteam mit seinem BlackArrow und führt bereits während des Anflugs zusätzliche Scans durch.

Er findet in Sektor 4-Alpha einen geeigneten Landeplatz auf einem weitläufigen Plateau mit stabilem Untergrund und geringer Vegetation.

Nach der Landung bestätigt Elisa Schneider durch medizinische Messungen, dass die Atmosphäre innerhalb menschlich verträglicher Referenzwerte liegt.

Das Außenteam kann sich anschließend ohne dauerhafte Atem- oder Schutzsysteme auf der Oberfläche bewegen.

Untersuchung der Umwelt

Die erste Erkundung zeigt eine erdähnliche, jedoch eindeutig außerirdische Umwelt.

Das untersuchte Gebiet umfasst unter anderem:

  • weite Täler
  • Flussläufe
  • Grasflächen
  • größere Baum- und Pflanzenstrukturen
  • mineralreiche Böden
  • Felsformationen mit metallischen Einschlüssen

Coren Davis und Elisa Schneider untersuchen Boden, Atmosphäre und Pflanzenwelt.

Vierzehn pflanzenähnliche Organismen werden während der ersten Untersuchung katalogisiert. Mehrere davon besitzen auffällige biochemische Eigenschaften.

Hinweise auf mikrobielle Toxine in der Luft oder in den untersuchten Pflanzen werden nicht festgestellt.

Elisa kommt zu der Einschätzung, dass die Atmosphäre wahrscheinlich stabil genug ist, um eine menschliche Besiedlung ohne dauerhafte Schutzsysteme zu ermöglichen. Langzeituntersuchungen bleiben dennoch erforderlich.

Eric findet während der Erkundung keine Bauwerke, Signalquellen oder sonstigen Spuren technischer Aktivität und kartiert mehrere mögliche Bereiche für zukünftige Siedlungen.

Heaven Eins

Erweiterte Erkundung

Vor einer endgültigen Entscheidung über die Kolonisierung wird eine weitere Untersuchung des Planeten vorbereitet.

Eric von Bargen schlägt vor, ein spezialisiertes Außenteam einzusetzen und die wissenschaftliche Leitung Coren Davis zu übertragen.

Für die vorbereitende Landemission werden unter anderem eingeplant:

  • Coren Davis für die wissenschaftliche Leitung
  • Akio Watanabe für technische und strukturelle Aufgaben
  • Christian MacGregor als Techniker
  • Sera Lin mit Sicherheitsteam Alpha
  • ein wissenschaftliches Team
  • eine medizinische Komponente
  • zusätzliche Techniker

Der Schwarm Schattenklinge soll die Operation aus der Luft absichern und gleichzeitig weitere Erkundungsdaten sammeln.

Die erweiterten Untersuchungen bestätigen die grundsätzliche Eignung des Planeten.

Auswahl des Siedlungsgebietes

Im Verlauf der weiteren Kartierung werden mehrere Gebiete untersucht.

Coren Davis empfiehlt schließlich einen von Eric zuvor markierten Bereich für die Errichtung der Kolonie.

Der Standort liegt auf einer natürlichen Hochebene und verfügt über:

  • guten Zugang zu Wasser
  • natürlichen Windschutz
  • geringe seismische Aktivität
  • fruchtbare Böden
  • geeignete Lichtverhältnisse
  • ausreichend Raum für unterschiedliche Bebauungsformen

Die Untersuchungen ergeben, dass in diesem Gebiet grundsätzlich auch Ackerbau ohne permanente technische Unterstützung möglich wäre.

In den umliegenden Regionen werden zudem mehr als dreißig als essbar eingestufte Pflanzenarten identifiziert. Acht davon weisen in Nährwert und Struktur Ähnlichkeiten zu bekannten irdischen Kulturpflanzen auf.

Auf Grundlage der zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Daten empfiehlt Coren die Freigabe zur Vorbereitung einer Kolonie.

Entscheidung zur Kolonisierung

Die endgültige Entscheidung wird innerhalb der Führung der Vanguard ausführlich diskutiert.

Fleet Admiral Anya Petrova spricht sich dafür aus, auf dem erkundeten Planeten die erste menschliche Kolonie außerhalb des Sol-Systems zu errichten.

Die Vanguard verfügt in ihren unteren Flügelbereichen über zusätzliche Siedlungsmodule und ausreichend Infrastruktur, um mehrere autarke Siedlungen aufzubauen.

Petrova betrachtet das Projekt als möglichen Grundstein für dauerhaftes menschliches Leben außerhalb des Sol-Systems.

Captain Holk Jaron äußert jedoch erhebliche Sicherheitsbedenken.

Zu diesem Zeitpunkt besitzt die geplante Kolonie unter anderem:

  • keine orbitalen Geschütze
  • keine eigenen Schildprojektoren
  • kein dauerhaft stationiertes Jägernetzwerk
  • keine kurzfristig verfügbare externe Versorgung

Auch die Anwesenheit unbekannter außerirdischer Akteure im System ist zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt.

Nach Abwägung der Risiken entscheidet Holk dennoch, mit der Vorbereitung der Kolonie zu beginnen.

Vorbereitung der Kolonisten

Für die erste Phase werden hundert Siedler vorgesehen.

An Bord der Vanguard steht Rebecca Holden den Kolonisten vor und übernimmt während der Vorbereitung organisatorische Aufgaben.

Eric von Bargen informiert sie über die geplante Verlegung und übergibt ihr die topografischen und atmosphärischen Daten des Zielgebietes.

Ein Teil der Wohnmodule soll dauerhaft auf der Oberfläche verbleiben.

Bei der Auswahl der dauerhaft stationierten Personen sollen unter anderem familiäre, logistische und technische Gesichtspunkte berücksichtigt werden.

Zusätzlich fordert Eric, einen Teil der Kolonisten auf mögliche Gefahren vorzubereiten.

Sera Lin organisiert deshalb Sicherheitstraining für die Siedler.

Sicherheitsmaßnahmen

Die Kolonie wird trotz der günstigen Umweltbedingungen nicht als vollständig ungefährdet betrachtet.

Ein vorausgegangener Kontakt mit einem unbekannten feindlichen Schiff hat gezeigt, dass im System mindestens eine potenziell gefährliche außerirdische Macht aktiv ist.

Während der Vorbereitungsphase übernimmt zunächst Sicherheitsteam Alpha Aufgaben bei der Oberflächenerkundung.

Für den späteren Schutz der Kolonisten wird Sicherheitsteam Kappa zur Kolonie verlegt.

Das Team soll dort unter anderem die Waffenausbildung der Siedler übernehmen.

Die übrigen Sicherheitsteams verbleiben zunächst auf der Vanguard.

Parallel dazu führt die Jägerstaffel weitere Übungsmanöver durch, um auf mögliche Angriffe oder andere Zwischenfälle vorbereitet zu sein.

Aufbau der Kolonie

Noch bevor der eigentliche Transfer der Kolonisten beginnt, werden erste Module auf die Oberfläche gebracht.

Anschließend werden weitere Elemente der Kolonialisierungssektion im Orbit von der Vanguard getrennt und über automatische Flugrouten zum Planeten transportiert.

Mehrere Frachtfähren übernehmen den Material- und Personentransfer.

Die Module entfalten sich nach ihrer Landung planmäßig.

Techniker, Mediziner und Siedler beginnen anschließend gemeinsam mit dem Aufbau der Versorgungseinrichtungen und der ersten Habitatstrukturen.

Die gesamte verwendete Koloniestruktur basiert auf Modulen der SCS Vanguard.

Abschluss der ersten Kolonisationsphase

Nach dem Transfer der ersten hundert Kolonisten meldet Sera Lin den erfolgreichen Abschluss der ersten Phase.

Es treten weder Ausfälle noch Zwischenfälle auf.

Die Oberflächenbedingungen bleiben stabil und die Siedlungsmodule funktionieren wie vorgesehen.

Damit besteht erstmals eine dauerhaft angelegte menschliche Siedlung außerhalb des Sol-Systems.

Die ersten Habitatlinien entstehen und die grundlegende Versorgung der Kolonisten wird aufgenommen.

Entstehung des Namens

Der Planet besitzt während der Gründungsphase noch keinen offiziellen Namen.

Die Bezeichnung Heaven Eins entsteht zunächst innerhalb der Besatzung der Vanguard.

Beim Anblick der grünen Sensorbilder bemerkt Sera Lin:

„Na, wenn das kein Himmel ist.“

Akio Watanabe greift den Ausdruck unmittelbar auf und schlägt die Bezeichnung Heaven Eins vor.

Der Name setzt sich anschließend als Bezeichnung des Planeten und der dortigen Kolonie durch.

Weitere Entwicklung

Nach der erfolgreichen Gründung verlässt die Vanguard die unmittelbare Umgebung der Kolonie und setzt ihre Erkundung des Systems fort.

Heaven Eins bleibt jedoch dauerhaft Teil der Missionsplanung.

Die Versorgung der Kolonie stellt zunächst eine erhebliche logistische Herausforderung dar.

Während der frühen Planungsphase wird davon ausgegangen, dass ein reguläres Versorgungsschiff möglicherweise erst nach mehreren Monaten zur Verfügung stehen wird.

Nach weiteren technischen Entwicklungen wird die geplante Versorgung beschleunigt.

Fleet Admiral Petrova informiert später darüber, dass ein entsprechendes Transportschiff innerhalb von etwa fünf Monaten verfügbar sein soll.

Zusätzlich bestätigen die Virellianer ihre Unterstützung für Heaven Eins.

Kolonialverwaltung

Nach der Etablierung der Kolonie liegt deren Verwaltung bei Voss.

Er führt Heaven Eins als Kolonialverwalter und steht im direkten Austausch mit der Vanguard.

Während der späteren Rückkehr der Vanguard in das System berichtet Voss über die Lage der Kolonie und die weitere Entwicklung auf der Oberfläche.

Die Kolonie ist zu diesem Zeitpunkt stabil und verfügt weiterhin über Kontakt zur Erde sowie zu den Virellianern.

Zusammenarbeit mit den Virellianern

Nach dem Erstkontakt mit den Virellianern verändert sich die strategische Lage der Kolonie.

Die Virellianer erweisen sich als friedliche und kooperationsbereite Nachbarn.

Die zwischen beiden Spezies getroffenen Vereinbarungen umfassen später auch Unterstützung für Heaven Eins.

Die Kolonie beginnt ihrerseits mit einem Austausch mit den Virellianern und lädt sie zu Besuchen ein.

Damit entwickelt sich Heaven Eins nicht nur zu einem menschlichen Außenposten, sondern auch zu einem der Berührungspunkte zwischen beiden Zivilisationen.

Menschlich-virellianische Allianz

Bedeutung für die weitere Expansion

Die Erfahrungen aus dem Aufbau von Heaven Eins werden an das Flottenkommando übermittelt.

Die terranischen Fachgruppen werten die verwendete modulare Koloniestruktur als Modell für zukünftige Siedlungsprojekte.

Fleet Admiral Petrova bestätigt später, dass die Ingenieurteams der Vanguard unter erheblichem Zeitdruck eine stabile Koloniestruktur geschaffen haben.

Die Erfahrungen aus Heaven Eins fließen auch in Planungen für eine spätere menschliche Kolonie auf dem Mars ein.

Die Kolonie wird schließlich als erstes stabiles Standbein der Menschheit außerhalb des Sol-Systems betrachtet.

Bedeutung

Die Gründung von Heaven Eins markiert einen entscheidenden Schritt der menschlichen Expansion.

Erstmals wird eine dauerhafte menschliche Präsenz auf einer Welt in einem anderen Sternensystem aufgebaut.

Die Gründung beweist zugleich, dass die mit der Vanguard transportierten modularen Siedlungssysteme unter realen interstellaren Einsatzbedingungen funktionieren.

Heaven Eins wird damit:

  • zur ersten menschlichen Kolonie außerhalb des Sol-Systems
  • zum ersten dauerhaften menschlichen Außenposten in einem fremden Sternensystem
  • zum Ausgangspunkt für weitere Erfahrungen mit interstellarer Kolonisation
  • zu einem Modell für spätere Kolonieprojekte
  • zu einem wichtigen Bestandteil der menschlichen Präsenz im virellianischen Raum
  • zu einem Verbindungspunkt zwischen Menschen und Virellianern

Siehe auch