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Konflikt mit den Trixus

Aus Vanguard-Datenbank

Der Konflikt mit den Trixus bezeichnet die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Trixus, den Menschen der SCS Vanguard und den Virellianern während der ersten interstellaren Mission der Vanguard.

Für die Menschheit beginnt der Konflikt mit einer zunächst nicht identifizierten außerirdischen Einheit, die ein virellianisches Aufklärungsschiff angreift. Erst nach diesem ersten Gefecht erfahren die Menschen, dass es sich bei den Angreifern um die Trixus handelt.

Im weiteren Verlauf kommt es zu mehreren Raumgefechten. Menschen und Virellianer kämpfen dabei zunehmend gemeinsam gegen die Trixus. Bis zum Ende der bekannten Ereignisse ist der Konflikt nicht beendet.

Vorgeschichte

Der Konflikt zwischen den Virellianern und den Trixus besteht bereits vor der Ankunft der Vanguard.

Nach Angaben der Virellianer durchqueren die Trixus ihr System seit Jahren auf der Suche nach neuen Zielen. Den Virellianern gelingt es bislang überwiegend, ihre Zivilisation vor ihnen verborgen zu halten.

Später erfährt die Besatzung der Vanguard, dass die vollständige Bezeichnung der Spezies Tribolonitia Natrixus lautet.

Tracy Scott beschreibt die Trixus auf Grundlage der virellianischen Informationen als ausgesprochen kriegerische Spezies. Sie leben auf einem heißen und unwirtlichen Planeten, verfügen über schuppenartige Panzerungen und organisieren sich hauptsächlich in Clans. Trotz dieser Struktur sind sie zu koordinierter Kriegsführung auf Flottenebene fähig.

Die Virellianer betrachten sie als ernsthafte militärische Bedrohung.

Erstes Gefecht

Die erste militärische Begegnung der Menschen mit den Trixus findet statt, bevor die Besatzung der Vanguard überhaupt weiß, mit welcher Spezies sie es zu tun hat.

Im Umfeld eines Planeten werden zwei unbekannte außerirdische Schiffe entdeckt. Das größere der beiden eröffnet das Feuer auf das kleinere, organisch wirkende Schiff.

Eric von Bargen startet daraufhin mit seinem BlackArrow sowie den Schwärmen Schattenklinge und Sturmfang.

Eric versucht zunächst, Funkkontakt mit dem angreifenden Schiff aufzunehmen und fordert es auf, die Kampfhandlungen einzustellen und sich zu identifizieren.

Eine Antwort erfolgt nicht.

Stattdessen richtet das fremde Schiff seine Waffen auf die menschlichen Jäger und eröffnet das Feuer.

Die Jäger der Vanguard gehen in Ausweich- und Flankenmanöver über. Trotz des intensiven Beschusses bleibt die Formation bestehen. Verluste treten auf menschlicher Seite nicht auf.

Nachdem der Angreifer zunehmend unter Druck gerät, zieht er sich aus dem Gefecht zurück. Eric verzichtet auf eine Verfolgung und lässt stattdessen die Kursdaten erfassen.

Identifizierung der Trixus

Kurz nach dem Gefecht nimmt die Vanguard Kontakt mit einem größeren virellianischen Schiff auf.

Während dieses ersten direkten Kontakts erklärt der virellianische Captain, dass das zuvor angreifende Schiff den Trixus gehört.

Gleichzeitig wird deutlich, dass das kleinere Schiff, dem die menschlichen Jäger zur Hilfe gekommen sind, ein virellianisches Aufklärungsschiff war.

Die Virellianer betrachten das Eingreifen der Menschen als Rettung ihres Aufklärungsschiffes.

Damit wird aus einer zunächst unbekannten bewaffneten Begegnung der erste bekannte militärische Kontakt zwischen Menschen und Trixus.

Einbindung in die menschlich-virellianische Zusammenarbeit

Während der anschließenden Gespräche in Nerassé wird die Bedrohung durch die Trixus zu einem wichtigen Bestandteil der sich entwickelnden Zusammenarbeit zwischen Menschen und Virellianern.

Die Virellianer rechnen nach den jüngsten Angriffen mit einer weiteren Eskalation und erwarten von einem möglichen menschlichen Bündnispartner im Konfliktfall militärische Unterstützung.

Holk Jaron erklärt gegenüber dem Virellianischen Konklave, dass die Menschen bereit sind, den Virellianern gegen die Trixus beizustehen.

Der Konflikt wird damit zu einem der militärischen Bestandteile der entstehenden menschlich-virellianischen Zusammenarbeit.

Zweites Gefecht

Nach Beginn der praktischen Zusammenarbeit zwischen Menschen und Virellianern wird in der Nähe der Vanguard ein großes Trixus-Kampfschiff entdeckt.

Holk Jaron lässt Roten Alarm auslösen und entsendet die Jägerstaffel unter dem Kommando von Eric von Bargen.

Eric führt neben seinem BlackArrow alle sechs Schwärme der Vanguard:

  • Schattenklinge
  • Nachtklaue
  • Dunkelspeer
  • Sturmfang
  • Blutfang
  • Flüsterstahl

Die Virellianer übermitteln den Menschen Daten über Aufbau und bekannte Schwachstellen des Trixus-Kreuzers. Besonders dessen Antriebsbereich wird als verwundbar eingeschätzt.

Kurz darauf erscheinen zwei weitere Trixus-Kriegsschiffe. Gleichzeitig starten etwa vierzig Trixus-Jäger in das Gefecht.

Verluste der Vanguard-Jäger

Die Trixus-Jäger greifen die menschlichen Formationen unmittelbar an.

Bereits zu Beginn verliert Blutfang einen Jäger. Der Pilot kommt dabei ums Leben.

Kurz darauf wird ein weiterer Jäger aus Flüsterstahl zerstört.

Ein dritter schwer beschädigter Jäger versucht noch, sich zurückzuziehen, wird jedoch ebenfalls von einer feindlichen Salve vernichtet.

Damit verliert die Vanguard während des Gefechts drei Piloten.

Weitere Piloten werden verletzt.

Zerstörung des ersten Trixus-Kreuzers

Die Vanguard greift den ersten Kreuzer mit ihren Bordgeschützen und Torpedos an.

Ein Treffer beschädigt dessen Antriebssegment und löst eine Kettenreaktion aus.

Eric lässt daraufhin das Feuer der verbliebenen Jäger auf die beschädigte Antriebskammer konzentrieren.

Der Kreuzer wird durch den kombinierten Beschuss zerstört.

Eingreifen der Virellianer

Während des Gefechts treffen virellianische Kriegsschiffe unter Captain Valoré zur Unterstützung ein.

Ein virellianischer Kreuzer greift den zweiten Trixus-Kreuzer an und zerstört dessen Steuerbordseite. Das Schiff zerbricht.

Die Virellianer erleiden dabei selbst einen schweren Verlust: Einer ihrer Kreuzer wird von einem konzentrierten Feuerstoß getroffen und in zwei Teile gerissen.

Zerstörung des dritten Trixus-Kreuzers

Das dritte Trixus-Schiff richtet seine Waffen anschließend gegen die Virellianer.

Eric von Bargen greift mit dem BlackArrow an und dringt durch eine Öffnung in die Struktur des Kreuzers ein.

Im Inneren beschädigt er mehrere Energiekomponenten und erreicht schließlich eine zentrale Verbindung des Schiffes.

Die daraus entstehende Reaktion zerstört den Kreuzer von innen.

Der BlackArrow wird jedoch von der Druckwelle der Explosion erfasst und schwer beschädigt.

Captain Valoré lässt den Jäger mit einem Schleppstrahl bergen.

Eric wird bewusstlos aus seinem Cockpit geborgen und erleidet unter anderem ein schweres Schädel-Hirn-Trauma sowie massive Verletzungen im Brustbereich.

Folgen des zweiten Gefechts

Für die Einsatzfolge des Gefechts ist der 2. Juli 2201 dokumentiert.

Neben Eric werden sieben weitere verletzte Piloten medizinisch behandelt.

Drei Piloten konnten nach dem Gefecht nicht geborgen werden.

Eric überlebt seine schweren Verletzungen nach einer mehrstündigen Operation unter Leitung von Elisa Schneider.

Das Gefecht zeigt zugleich erstmals in größerem Umfang die militärische Zusammenarbeit zwischen Menschen und Virellianern gegen die Trixus.

Drittes Gefecht

Einige Zeit später erhält die Vanguard erneut eine Warnung vor den Trixus.

Ein virellianisches Aufklärungsschiff wurde zerstört. Anschließend greifen die Trixus den virellianischen Zerstörer Na’Rakas an, der unter massivem Feuer einen Notruf aussendet.

Die Vanguard nimmt Kurs auf das Kampfgebiet.

Trotz seiner erst kurze Zeit zurückliegenden schweren Verletzungen übernimmt Eric von Bargen erneut die Führung der Jägerstaffel.

Alle sechs Schwärme werden eingesetzt.

Verteidigung der Na’Rakas

Das primäre Ziel der menschlichen Jäger besteht darin, die feindlichen Jäger vom virellianischen Zerstörer abzuziehen.

BlackArrow und Schattenklinge stoßen direkt in das Zentrum der gegnerischen Formation vor.

Die übrigen Schwärme teilen sich auf und übernehmen Abfang-, Flanken- und Sicherungsaufgaben.

Die Vanguard selbst nimmt einen Trixus-Kreuzer unter Feuer.

Der Kreuzer kann mehrere direkte Treffer auf die Vanguard erzielen. Die Hauptpanzerung bleibt intakt, jedoch werden sekundäre Leitungssysteme beschädigt und mehrere Besatzungsmitglieder verletzt.

Virellianische Verstärkung

Im weiteren Verlauf treffen zwei virellianische Kreuzer und weitere Begleitschiffe ein.

Gemeinsam mit der Vanguard und deren Jägern greifen sie den Trixus-Kreuzer an.

Ein virellianischer Plasmaschlag durchdringt schließlich die zentrale Struktur des Schiffes. Der Kern kollabiert und der Kreuzer wird vollständig zerstört.

Die verbliebenen Trixus-Jäger beginnen daraufhin mit dem Rückzug. Mehrere werden noch während der Flucht zerstört, der Rest entkommt.

Anders als im vorherigen großen Gefecht verliert die Vanguard diesmal keinen ihrer Jäger vollständig. Sämtliche eingesetzten Piloten können zurückgebracht werden.

Mehrere Maschinen sind jedoch schwer beschädigt. Zwei Stunden nach dem Gefecht befinden sich acht der fünfundzwanzig Jäger in den Wartungsbögen.

Verletzte

Nach dem dritten Gefecht werden dreizehn Verletzte medizinisch behandelt.

Fünf von ihnen sind für die folgenden drei Wochen nicht flugtauglich.

Zwei Patienten müssen aufgrund von Sauerstoffmangel und Kreislaufkollaps sediert werden.

Todesopfer auf Seiten der Vanguard treten bei diesem Gefecht nicht auf.

Analyse des dritten Gefechts

Die Auswertung des Kampfes wirft neue Fragen über die Vorgehensweise der Trixus auf.

Eric von Bargen bezeichnet die Auseinandersetzung ausdrücklich als das dritte Gefecht mit ihnen und stellt fest, dass die Trixus ihr Vorgehen jedes Mal verändern.

Die menschlichen Sensoranalysen zeigen, dass die Trixus mit abgestimmten Intervallschüben und koordinierten Angriffsvektoren operieren.

Teile der Kommandocrew vermuten deshalb, dass das Gefecht nicht als vollständiger Vernichtungsangriff gedacht war.

Stattdessen entsteht die Theorie, dass die Trixus die Reaktionszeiten, Staffelbewegungen und Kommandostrukturen ihrer Gegner analysieren wollten.

Die Interpretation bleibt zunächst jedoch unsicher.

Weitere technische Untersuchungen zeigen, dass einige Trixus-Jäger bis unmittelbar vor ihrer Vernichtung mit hoher Leistung weiterkämpfen und keine eindeutigen klassischen Rückzugsmuster zeigen.

Dadurch werden mehrere mögliche Erklärungen diskutiert, darunter ein taktischer Test, ein kontrollierter Erkundungsschlag oder eine Form von Botschaft durch militärisches Verhalten.

Eine endgültige Erklärung wird nicht gefunden.

Kommunikationsversuche

Während der Begegnungen versuchen die Menschen mehrfach, mit den Trixus Kontakt aufzunehmen.

Bereits beim ersten Gefecht fordert Eric das unbekannte Schiff dazu auf, seine Angriffe einzustellen und sich zu identifizieren.

Auch bei späteren Begegnungen werden Kommunikationsversuche unternommen.

Die Trixus antworten jedoch nicht.

Nach dem dritten Gefecht geht Tracy Scott davon aus, dass sie die menschlichen Übertragungen empfangen beziehungsweise wahrnehmen können.

Ob sie grundsätzlich nicht kommunizieren wollen oder ihre Reaktion auf andere Weise erfolgt, bleibt ungeklärt.

Schutzmaßnahmen für Heaven Eins

Nach dem dritten Gefecht verstärkt Captain Holk Jaron die Verteidigungsmaßnahmen rund um Heaven Eins.

Um die menschliche Kolonie wird eine Sicherungszone mit einem Radius von mindestens zweitausend Kilometern eingerichtet.

Aktive Drohnen und zusätzliche Frühwarnsysteme sollen sämtliche möglichen Eintrittsvektoren überwachen.

Die gewonnenen Daten werden außerdem mit den Virellianern geteilt.

Gemeinsame Analyse

Menschen und Virellianer beginnen nach den Gefechten damit, ihre taktischen, wissenschaftlichen und technischen Daten über die Trixus zusammenzuführen.

Aus den letzten Kampfhandlungen werden unter anderem Fragmente der Trixus-Technologie geborgen.

Untersucht werden:

  • Panzerungsreste
  • interne Verstärkungsstrukturen
  • Legierungsbestandteile
  • Signalverschlüsselungen
  • Energieübertragungsmuster
  • Bewegungs- und Angriffsvektoren

Die Analysen sollen vor allem helfen, Verwundbarkeiten zu erkennen und das Verhalten der Trixus bei zukünftigen Angriffen besser vorherzusagen.

Fortbestehende Bedrohung

Kurze Zeit nach dem dritten Gefecht werden erneut Trixus-Signaturen entdeckt.

Sie befinden sich etwa 0,9 AE entfernt im Randsektor Phi 7.

Drei deutlich erkennbare Energiemuster sowie weitere schwächere Signaturen werden registriert.

Die Kontakte befinden sich zunächst nicht auf direktem Angriffskurs.

Eric vermutet, dass es sich bei den deutlichen Signaturen um Jäger handelt, die aus dem vorherigen Gefecht entkommen sind.

Wie es diesen gelungen ist, sich über längere Zeit vor den Sensoren zu verbergen, bleibt ungeklärt.

Die Vanguard erhöht daraufhin erneut ihre Bereitschaft und lässt sowohl Heaven Eins als auch Nerassé warnen.

Strategische Folgen

Die Auseinandersetzungen mit den Trixus tragen wesentlich dazu bei, die militärische Zusammenarbeit zwischen Menschen und Virellianern zu vertiefen.

Nach dem dritten Gefecht arbeiten beide Seiten gemeinsam an der Auswertung der gegnerischen Technologie und an Verbesserungen ihrer eigenen Systeme.

Gegenüber Fleet Admiral Anya Petrova bewertet Holk Jaron den letzten Angriff schließlich als gezielten Test der menschlichen und virellianischen Reaktionsfähigkeit.

Er geht davon aus, dass ein zukünftiger Angriff nicht auf einen einzelnen lokalen Bereich beschränkt bleiben könnte.

Daraufhin wird beschlossen, die Kooperation mit den Virellianern weiter auszubauen, den betreffenden Raumsektor zu überwachen und nach zusätzlichen möglichen Verbündeten zu suchen.

Status

Am Ende der bekannten Ereignisse ist der Konflikt mit den Trixus nicht beendet.

Weder die langfristigen strategischen Ziele der Trixus noch der Grund für ihre Angriffe auf die Menschen und Virellianer sind vollständig geklärt.

Auch die Frage, ob ihre späteren Angriffe der Vernichtung ihrer Gegner, deren Analyse oder einem anderen Zweck dienen, bleibt offen.

Menschen und Virellianer betrachten die Trixus weiterhin als aktive militärische Bedrohung und bereiten sich gemeinsam auf weitere Auseinandersetzungen vor.

Siehe auch