Ssa'Reth-Klasse
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Die Ssa'Reth-Klasse bezeichnet eine Familie einsitziger Kampfjäger der Trixus. Die Schiffe werden als Abfang-, Begleit- und Raumüberlegenheitsjäger eingesetzt und operieren in enger Verbindung mit größeren Trixus-Kriegsschiffen.
Die Bezeichnung der Klasse beruht auf der bekannten Eigenklassifikation der Trixus. Für die Menschen erscheinen die unterschiedlichen Bauformen zunächst als verschiedene Ausführungen derselben Jägerklasse.
Grunddaten
- Klasse
- Ssa'Reth-Klasse
- Schiffstyp
- Orbitalkompatibler Trägerjäger / Abfangjäger
- Herkunft
- Trixus
- Besatzung
- 1 Pilot
- Interstellarfähigkeit
- Keine eigenständige interstellare Verlegung
- Primärrolle
- Raumüberlegenheit, Abfangen, Begleitschutz und Schwarmangriff
- Technologische Grundlage
- Hochenergiegeschütze, segmentierte Panzerung und Trägheitsfeldgeneratoren
- Trägerbetrieb
- Einsatz von größeren Trixus-Kriegsschiffen und anderen geeigneten Trägerstrukturen
Konstruktion
Die Ssa'Reth-Klasse besitzt eine kompakte und deutlich gepanzerte Grundstruktur.
Die Außenhaut besteht aus dunklen, geschwärzten Metallsegmenten. Überlappende Panzerplatten, scharf gezogene Kanten und rückenartige Verstärkungen verleihen den Jägern ein reptilienartiges Erscheinungsbild.
Waffenöffnungen und Manöverdüsen liegen tief zwischen den Panzersegmenten.
Die Klasse ist auf kurze und intensive Gefechtsphasen ausgelegt. Wartungszugänge, Energieanschlüsse und Trägerschnittstellen sind standardisiert und ermöglichen den gemeinsamen Betrieb unterschiedlicher beobachteter Ausführungen innerhalb derselben Trägerstrukturen.
Antrieb und Manövrierung
Ssa'Reth-Jäger kombinieren einen kompakten Hochleistungs-Impulsantrieb mit Trägheitsfeldgeneratoren.
Ihre Flugbewegungen unterscheiden sich deutlich von den überwiegend fließenden Manövern menschlicher Raumjäger.
Kurswechsel erfolgen häufig in kurzen und harten Impulsen. Dadurch entsteht die für Trixus-Jäger charakteristische ruckartige Bewegungsweise.
Die Trägheitsfelder stabilisieren das Schiff während abrupter Beschleunigungs- und Richtungsänderungen und reduzieren die dabei auftretenden Belastungen.
Die Jäger verfügen über keinen eigenständigen interstellaren Antrieb und benötigen für strategische Verlegungen größere Trägereinheiten oder geeignete Basen.
Beobachtete Ausführungen
Innerhalb der Ssa'Reth-Klasse wurden mindestens zwei deutlich voneinander abweichende Bauformen beobachtet.
Die Ursache dieser Unterschiede ist zum Stand von Band 1 nicht bekannt.
Ausführung A
Die erste Ausführung besitzt einen schmalen und langgestreckten Rumpf.
Die seitlichen Strukturen fallen vergleichsweise klein aus und sind stärker nach hinten gezogen. Die Maschine bietet dadurch eine geringere frontale Fläche und verteilt ihre Manöverknoten über einen längeren Rumpf.
- Länge
- 11,6 Meter
- Breite
- 6,8 Meter
- Höhe
- 3,2 Meter
- Besatzung
- 1 Pilot
- Reguläre Autonomie
- Bis zu 36 Stunden
- Notautonomie
- Bis zu 4 Tage bei stark reduziertem Betrieb
- Gefechtsschwerpunkt
- Jagd, Flankenangriff, Verfolgung und Raumüberlegenheit
Die Bauform ist auf hohe Beweglichkeit und schnelle Vektorwechsel ausgelegt.
Bewaffnung
Die Ausführung verfügt über:
- zwei Hochenergie-Plasmawerfer,
- zwei schnelle Impulsprojektoren.
Die Plasmawerfer bilden die Hauptbewaffnung gegen Jäger und leichte Außensysteme.
Die Impulsprojektoren besitzen eine hohe Schussfolge und eignen sich besonders für Verfolgungsgefechte, Flankenangriffe und die Bekämpfung beweglicher Ziele.
Schutz
Die segmentierte Panzerung fällt leichter aus als bei der kompakteren Ausführung.
Das Trägheitsfeld ist stärker auf Manövrierfähigkeit als auf reine Trefferaufnahme ausgelegt. Die Überlebensfähigkeit beruht deshalb vor allem auf Bewegung, schnellen Richtungswechseln und kurzen Expositionszeiten.
Ausführung B
Die zweite bekannte Ausführung besitzt einen breiteren, höheren und deutlich massiveren Rumpf.
Der Vorderkörper ist stärker gepanzert. Seitliche Strukturplatten schützen zentrale Waffen-, Energie- und Feldsysteme.
- Länge
- 12,4 Meter
- Breite
- 9,2 Meter
- Höhe
- 4,1 Meter
- Besatzung
- 1 Pilot
- Reguläre Autonomie
- Bis zu 48 Stunden
- Notautonomie
- Bis zu 4 Tage bei stark reduziertem Betrieb
- Gefechtsschwerpunkt
- Frontalkampf, Durchbruch und schwere Abfangaufgaben
Die Konstruktion ist stärker auf direkte Angriffe und hohe Wirkung während des ersten Feuerwechsels ausgelegt.
Bewaffnung
Die Ausführung verfügt über:
- zwei schwere Hochenergie-Plasmawerfer,
- zwei gebündelte Impulsprojektoren.
Die schweren Plasmawerfer bilden die frontale Hauptbewaffnung und besitzen eine hohe Wirkung gegen gegnerische Jäger sowie exponierte Systeme größerer Schiffe.
Die zusätzlichen Impulsprojektoren ermöglichen präzise Angriffe auf bereits geschwächte oder besonders verwundbare Zielbereiche.
Schutz
Die Frontpanzerung ist stärker ausgeführt als bei der schlankeren Variante.
Ein leichtes Trägheitsfeld reduziert Trefferwirkung und Splitterbelastung, während die segmentierte Außenhülle direkte Schäden aufnehmen soll.
Seiten und Heck sind vergleichsweise schwächer geschützt, wodurch die Konstruktion vor allem kurze frontale Angriffe begünstigt.
Trägerbetrieb
Die unterschiedlichen Ssa'Reth-Ausführungen verwenden gemeinsame Träger- und Wartungsschnittstellen.
Die Jäger werden in gepanzerten Wartungszellen untergebracht und über enge Startbereiche in den Einsatzraum gebracht.
Ein feldgestützter Startimpuls übernimmt die erste Beschleunigungsphase, bevor der eigene Antrieb vollständig einsetzt.
Bei der Rückkehr werden die Maschinen über Fangfelder und mechanische Haltesysteme aufgenommen und freien Wartungszellen zugeführt.
Das System ist auf hohen Durchsatz und kurze Wiederbewaffnungs- und Wartungszeiten ausgelegt.
Taktisches Einsatzprofil
Ssa'Reth-Jäger kämpfen nur selten als isolierte Einzelmaschinen.
Ihre Stärke entsteht durch hohe Angriffsdichte und den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Feuerachsen.
Die unterschiedlichen Ausführungen ergänzen sich dabei in ihrer beobachteten Gefechtsweise.
Die kompaktere Bauform kann direkten Druck auf gegnerische Formationen ausüben und widerstandsfähigere Ziele angreifen, während die schlankere Ausführung stärker auf Flankenangriffe, Verfolgung und schnelle Richtungswechsel ausgelegt ist.
Gemeinsam eingesetzt können die Jäger gegnerische Ausweichräume verkleinern und feindliche Staffeln unter permanenten Bewegungs- und Feuerdruck setzen.
Darstellung in Band 1
In Band 1 begegnet die Besatzung der SCS Vanguard mehrfach Jägern der Trixus.
Während größerer Gefechte treten diese in hoher Zahl gemeinsam mit Trixus-Kreuzern auf.
Ihr Design wird als reptilienartig beschrieben, während ihre Antriebe und Flugbewegungen auffällig ruckartig wirken.
Bei einem größeren Gefecht steigen vierzig Trixus-Jäger vor einem Kreuzer auf und greifen gemeinsam den menschlichen Verband an. Die hohe Zahl der Maschinen und ihre aggressive Gefechtsführung machen die Jäger zu einem wesentlichen Bestandteil der Trixus-Kampfverbände.
Zum Stand von Band 1 können die Menschen unterschiedliche Bauformen der Jäger erkennen. Welche Bedeutung diese Unterschiede innerhalb der Trixus besitzen, ist ihnen jedoch nicht bekannt.
Einordnung innerhalb der Trixus-Flotte
Die Ssa'Reth-Klasse bildet die bekannte Jägerkomponente der Trixus-Flotte.
Die Jäger übernehmen vor allem Nahraumkontrolle, Raumüberlegenheit, Begleitschutz und Schwarmangriffe, während größere Trixus-Kriegsschiffe die schwere Feuerkraft und die strategische Verlegung übernehmen.