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Virellianisches Schiff der Laeyis-Klasse.

Die Laeyis-Klasse ist ein leichter bewaffneter Mehrzweck-Aufklärer der Virellianer. Sie ist für Fernaufklärung, Systemerkundung, Grenzpatrouillen, Signalanalyse und die Erstbeobachtung unbekannter Gebiete und Phänomene ausgelegt.

Die Klasse ist nicht für längere Gefechte vorgesehen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Informationen zu gewinnen, auszuwerten und sicher weiterzugeben.

Grunddaten

Klasse
Laeyis-Klasse
Schiffstyp
Leichter bewaffneter Mehrzweck-Aufklärer
Herkunft
Virellianer
Länge
125 Meter
Breite
34 Meter
Höhe
18 Meter
Reguläre Besatzung
8 Virellianer
Maximale Missionsbesatzung
10 Virellianer
Autonomie
Bis zu 3 Monate
Einsatzräume
Unterwasser, Atmosphäre und Weltraum
Hangar / Beiboote
Keine

Aufbau

Der Rumpf der Laeyis folgt einer langgezogenen, leicht abgeflachten Tropfenform. Die größte Breite befindet sich etwas hinter dem vorderen Drittel, während Bug und Heck weich auslaufen.

Die Form unterstützt den direkten Wechsel zwischen Unterwasserraum, Atmosphäre und Weltraum.

Aufgesetzte Geschütztürme, Antennenmasten oder kantige Aufbauten fehlen. Die Außenhaut besteht aus ineinandergreifenden, leicht schimmernden Segmenten in dunklem Blaugrün bis beinahe Schwarz und weist silbrig irisierende Bereiche auf.

Große Teile der Außenhülle dienen gleichzeitig als Sensorfläche.

Innenräume

Die Laeyis verwendet die für virellianische Schiffe charakteristische integrierte Innenraumarchitektur.

Im vorderen Schiffskern befinden sich Steuerung und zentrale Auswertung. Statt zahlreicher voneinander getrennter Konsolen können Teile der Strukturwände selbst als Anzeige- und Kommunikationsflächen verwendet werden.

Zu den wesentlichen Funktionsbereichen gehören:

  • Steuer- und Sensorkern,
  • Analysebereich,
  • Mannschaftsbereich,
  • medizinisches Modul,
  • Technik- und Energiebereich.

Der Bordbetrieb ist stark automatisiert und für eine kleine, vielseitig qualifizierte Besatzung ausgelegt.

Antrieb

Die Laeyis verwendet ein photonisch gekoppeltes Linearfeldsystem.

Der Antrieb ermöglicht den stufenlosen Wechsel zwischen Tiefsee, Atmosphäre, orbitalem Flug und interstellarer Verlegung.

Bei der Laeyis liegt der Schwerpunkt auf hoher Reaktionsfähigkeit, guter Manövrierbarkeit und möglichst niedrigem Energieverbrauch während längerer Beobachtungsmissionen.

Sensorik

Das zentrale Aufklärungssystem der Klasse ist eine großflächig in die Außenhaut integrierte Resonanzsensorhaut.

Sie kombiniert unterschiedliche Messverfahren und ermöglicht unter anderem:

  • elektromagnetische Passivanalyse,
  • thermische und Teilchensensorik,
  • gravimetrische Analyse,
  • Subraum-Resonanzanalyse,
  • Druck- und Strömungsresonanz,
  • Spektralanalyse fremder Antriebs-, Schild- und Energiesignaturen.

Die Laeyis besitzt keine eigentliche Tarnvorrichtung.

Für verdeckte Beobachtungen können aktive Sensorimpulse reduziert, nicht benötigte Systeme heruntergefahren und Wärme- sowie Energieabgabe zeitweise intern gepuffert werden. Dadurch sinkt die Eigenemission deutlich, ohne dass das Schiff vollständig unortbar wird.

Bewaffnung

Die Bewaffnung der Laeyis dient primär der Selbstverteidigung und dem Schaffen eines Zeitfensters für den Rückzug.

Projektorlanze

Im Bug befindet sich eine doppelt gekoppelte leichte Projektorlanze.

Sie kann konzentrierte Feuerstöße gegen einzelne verwundbare Bereiche eines gegnerischen Schiffes richten, beispielsweise Sensoren, Waffen oder Antriebssektionen.

Impulsdisruptoren

Zwei leichte Impulsdisruptoren sichern die seitlichen Feuersektoren.

Sie dienen der Abwehr leichter Angreifer, der Störung gegnerischer Zielsysteme und der Feuerunterstützung während Ausweich- und Rückzugsmanövern.

Torpedos oder modulare Spezialwaffen gehören nicht zur regulären Bewaffnung der Klasse.

Schutzsysteme

Die Laeyis verfügt über eine leichte adaptive Schutzmatrix.

Die Feldcharakteristik kann an unterschiedliche Bedrohungsarten angepasst werden. Gegen kinetische Angriffe kann ein refraktiver Modus eingesetzt werden, der den eintreffenden Impulsvektor ablenkt.

Unterhalb der Schutzfelder befindet sich eine leichtere Variante des bioadaptiven Karbid-Geflechts.

Kleinere strukturelle Schäden können dadurch stabilisiert und teilweise neu geordnet werden. Die Schutzwirkung und Redundanz bleiben jedoch deutlich unter denen größerer virellianischer Kriegsschiffe.

Einsatzprofil

Eine Laeyis soll gegnerische Kräfte möglichst früh erkennen und Informationen sammeln, ohne selbst entdeckt oder in ein längeres Gefecht verwickelt zu werden.

Wird das Schiff entdeckt, liegt der Schwerpunkt zunächst auf Lagebewertung und Aufbau eines Ausweichvektors.

Kommt es zum Kampf, werden bevorzugt Sensoren, Waffen oder Antrieb eines Verfolgers angegriffen. Ziel ist nicht die Vernichtung eines größeren Gegners, sondern die Herstellung eines ausreichenden Zeitfensters zum Abbruch des Gefechts.

Gegen leichte Ziele kann sich eine Laeyis aktiv verteidigen. Einen längeren Feuerwechsel mit Zerstörern oder Kreuzern soll sie vermeiden.

Band 1

Während der Ereignisse von Band 1 begegnet die Besatzung der SCS Vanguard erstmals einem virellianischen Aufklärungsschiff.

Das kleinere Schiff befindet sich zu diesem Zeitpunkt unter Angriff eines größeren fremden Kriegsschiffes. Es wird als geschmeidig und beinahe organisch geformt beschrieben und besitzt eine gewölbte, gleißende Außenhülle.

Die Besatzung der Vanguard greift in das Gefecht ein und unterstützt den Aufklärer.

Erst im anschließenden Kontakt wird deutlich, dass das Schiff den Virellianern gehört.

Einordnung innerhalb der virellianischen Flotte

Die Laeyis bildet die leichte Aufklärungskomponente der virellianischen Flotte.

Sie liegt hinsichtlich Größe und Gefechtsleistung unterhalb der Varethis-Zerstörer und unterscheidet sich durch ihre Aufklärungs- und Analyseausrichtung deutlich von den größeren Kampfschiffklassen.

Siehe auch