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Virellianisches Verbindungsschiff der Tovari-Klasse im Orbit über Virellia Prime.

Die Tovari-Klasse ist ein amphibisches Verbindungsschiff der Virellianer. Sie übernimmt Personen-, Fracht- und Versorgungsverbindungen zwischen virellianischen Siedlungen, Schiffen und anderen Einsatzorten.

Die Klasse ist nicht für den regulären Kampfeinsatz ausgelegt. Ihr Schwerpunkt liegt auf einem schnellen und sicheren Wechsel zwischen Tiefsee, Atmosphäre und Weltraum.

Grunddaten

Klasse
Tovari-Klasse
Schiffstyp
Amphibisches Verbindungsschiff / Tauchgleiter
Herkunft
Virellianer
Länge
32 Meter
Breite
7,5 Meter
Höhe
5,8 Meter
Reguläre Besatzung
2 Virellianer
Maximale Besatzung
4 Virellianer
Autonomie
Bis zu 14 Tage
Kapazität
Passagierausführung: 12 bis 20 Personen
Frachtausführung: zentraler Bereich als Frachtraum
Einsatzräume
Unterwasser, Atmosphäre und Weltraum

Aufbau

Der Rumpf der Tovari ist schlank und fast fischartig geformt.

Der Bug läuft weich gerundet aus. Der Mittelrumpf verbreitert sich nur moderat, bevor sich das Schiff zum Heck hin wieder verjüngt. Die hydrodynamische Form unterstützt sowohl die Bewegung in tiefen Wasserschichten als auch den Atmosphärenflug.

Die Außenhaut besteht aus ineinandergreifenden, glänzenden Schuppenplatten in dunklem Blau und schimmerndem Silber.

Aufgesetzte Antennen, Geschütztürme oder kantige Aufbauten fehlen. Andockelemente und die leichten Defensivwaffen sind in die Rumpfkontur integriert.

Innenräume

Die Tovari verwendet die für virellianische Schiffe typische integrierte Innenraumarchitektur.

Gerundete Übergänge, transluzente Trennstrukturen sowie in die Schiffssubstanz eingebettete Licht- und Datenbahnen prägen den Innenraum.

Im vorderen Bereich befindet sich ein kompakter Steuer- und Navigationskern für die reguläre zweiköpfige Besatzung. Zusätzliche Arbeitsplätze können bei Bedarf aus den Strukturflächen aktiviert werden.

Ausführungen

Die Tovari existiert in zwei grundlegenden Varianten.

Passagierausführung

Die Passagierausführung besitzt einen zentralen Aufenthalts- und Transferbereich für zwölf bis zwanzig Personen.

Sie dient unter anderem dem Transport von Besatzungen, Spezialisten, diplomatischen Delegationen und Evakuierten.

Frachtausführung

Bei der Frachtausführung wird der zentrale Mittelrumpf als durchgehendes Versorgungskompartiment genutzt.

Transportiert werden unter anderem technische Komponenten, medizinisches Material, Nahrungsmittel, Rohstoffe und weitere Versorgungsgüter.

Antrieb

Die Tovari verwendet ein photonisch gekoppeltes Linearfeldsystem.

Der Antrieb ist auf häufige Wechsel zwischen Tiefsee, Oberfläche, Atmosphäre, Orbit und interplanetarem Transit ausgelegt.

Interstellare Flüge sind technisch möglich, gehören jedoch nicht zum regulären Einsatzprofil der Klasse.

Die Tovari ist für eine Autonomie von bis zu vierzehn Tagen ausgelegt.

Sensorik

Die Sensorik der Tovari dient vor allem der Navigation, der sicheren Annäherung an andere Schiffe und Ziele sowie dem Wechsel zwischen unterschiedlichen Umgebungsmedien.

Zu den eingesetzten Systemen gehören:

  • Druck- und Strömungsresonanz,
  • elektromagnetische Navigationsanalyse,
  • thermische und Teilchensensorik,
  • gravimetrische Nahbereichsanalyse,
  • Atmosphären- und Umweltanalyse,
  • Andock- und Annäherungssensorik.

Die Sensorleistung erreicht nicht das Fernaufklärungsniveau der Laeyis-Klasse.

Sil’varan-Transfersystem

Tovari-Schiffe verfügen über eine kompakte Sil’varan-Transferzone.

Sie ermöglicht den direkten Transfer von Personen zwischen geeigneten Transferpunkten beziehungsweise Schiffen.

Zusätzlich besitzt die Klasse reguläre Andockmöglichkeiten, sodass Personen und Versorgungsgüter auch ohne Nutzung des Transfersystems übergeben werden können.

Bewaffnung

Die Tovari ist kein Kriegsschiff.

Zur Selbstverteidigung besitzt sie zwei leichte Impulsdisruptoren, die seitlich in die Außenhaut integriert sind.

Die Waffen können gegen leichte Angreifer sowie empfindliche Sensor- oder Antriebsbereiche eingesetzt werden. Ihr Zweck besteht vor allem darin, einen Verfolger zum Ausweichen zu zwingen und dadurch ein Zeitfenster für den Rückzug zu schaffen.

Projektorlanzen, Torpedos oder modulare Spezialwaffen gehören nicht zur regulären Bewaffnung der Klasse.

Schutzsysteme

Die Tovari verfügt über eine leichte adaptive Schutzmatrix.

Sie kann auf Trümmer, atmosphärische Belastungen und begrenzten Waffenbeschuss reagieren. Gegen kinetische Einwirkungen kann die Feldcharakteristik refraktiv angepasst werden.

Unterhalb der Schutzfelder befindet sich eine leichte bioadaptive Außenstruktur, die kleinere Beschädigungen stabilisieren und Belastungen verteilen kann.

Für längeren konzentrierten Beschuss ist die Klasse nicht ausgelegt.

Einsatzprofil

Die Tovari bildet einen wichtigen Bestandteil des virellianischen Personen- und Warenverkehrs.

Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:

  • Personentransport,
  • Fracht- und Materialversorgung,
  • Evakuierung,
  • Verbindung zwischen Siedlungen und Schiffen.

Wird eine Tovari angegriffen, versucht sie nicht, eine Gefechtslinie zu halten. Schutzfelder, Impulsdisruptoren und Manövrierfähigkeit dienen vor allem dazu, sich aus der Bedrohungslage zu lösen.

Ihr Wert liegt in ihrer Vielseitigkeit, Mobilität und logistischen Reichweite und nicht in eigener Feuerkraft.

Veshalor

Die Veshalor ist ein bekanntes Schiff der Tovari-Klasse in Passagierausführung.

Sie wird als Tauchgleiter eingesetzt und kann direkt aus den unterseeischen Bereichen der virellianischen Heimatwelt durch den Ozean und die Atmosphäre bis in den Orbit aufsteigen.

In Band 1 wird sie für den Personentransport zwischen Nerassé und dem Orbit eingesetzt.

Einordnung innerhalb der virellianischen Flotte

Die Tovari nimmt innerhalb der virellianischen Flotte eine Sonderrolle außerhalb der eigentlichen Kampfstaffelung ein.

Anders als die militärisch ausgerichtete Laeyis oder größere Kriegsschiffklassen dient sie primär Transport, Versorgung und Verbindung.

Siehe auch